Pro Netzneutralität

Einige Politiker haben eine Initiative Pro Netzneutralität gestartet. Jeder kann die Initiative zeichnen und damit seine Zustimmung zur entsprechenden Erklärung bescheinigen. Erstunterzeichner sind Politiker wie Björn Böhning und Lars Klingbeil (SPD), Malte Spitz, Konstantin von Notz und Jan Philipp Albrecht (Grüne) und Halina Wawzyniak (Linke). Aber auch die an Netzpolitik interessierte Zivilgesellschaft ist mit Namen wie Sascha Lobo, Markus Beckedahl oder Kristian Köhntopp beteiligt.

(Quellen: Netzpolitik und Golem)


2 Antworten auf „Pro Netzneutralität“


  1. 1 G. P. Sommer 12. August 2010 um 4:06 Uhr

    „Netzneutralität wäre das Ende des freien Internets wie wir es kennen“
    (aus der Erklärung für „Netzneutralität“)
    Dieser Satz der Möchtegern-Regulierer kann wohl als einziger stehen gelassen werden.

  2. 2 mnementh 12. August 2010 um 9:13 Uhr

    Tatsächlich steht da ‚Das Ende der Netzneutralität wäre das Ende des freien Internets wie wir es kennen.‘ Somit eine völlig andere Bedeutung. Und wenn man ein Konsumnetz haben möchte, in dem Bürger nur noch die von den großen Gatekeepern bestätigten Inhalte nutzen dürfen, der darf ruhig Angst vor den Vorstellungen dieser ‚Möchtegern-Regulierer‘ haben. Wer dagegen weiterhin ein Internet möchte, in dem jeder Bürger ebenfalls zum Produzenten von Inhalten/Meinungen/Berichten/Kunst werden darf, der sollte eher die Netzneutralität zur Vermeidung des Marktversagens unterstützen. Ich für meinen Teil möchte gern auch selbst meine Meinung sagen, das sieht man ja schon an diesem Blog.

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